Fantastisches Dresden 2020

 34,90 inkl. MwSt.

Kalender 48x68 cm

limiterte Auflage

rückseitig mit historischem Bezug (deutsch/englisch)

© Angela Liebich

Kulturhistorische Recherchen: Hanne Bahra

Lektorat: Redaktionsbüro Lampe, Leuna

Gestaltung: Kassler Grafik-Design

Druck: LÖHNERT-DRUCK Markranstädt
Buchbinderei Marré GmbH

Lieferzeit: 2–5 Werktage

Kategorie:

Beschreibung

Surreale Bildgeschichten aus der Landeshauptstadt und dem Elbland

Dresden 2020 – Schule der Schönheit

1899 schrieb der in Dresden geborene Erich Kästner: „Dresden … eine wunderbare Stadt voller Kunst und Geschichte … Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander in Einklang. Eigentlich müsste es heißen, im Zweiklang. Und mit der Landschaft zusammen, mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen …, ergab sich sogar ein Dreiklang. Geschichte, Kunst und Natur schwebten über Stadt und Tal … wie ein von seiner eigenen Harmonie bezauberter Akkord.“ In seinen Kindheitserinnerungen fügte er hinzu: „Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich ist, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein.“

Das Stadtbild, das Kästner beschrieb, nahm im Zweiten Weltkrieg schrecklichen Schaden. Doch scheint es in der Natur der Dresdner zu liegen, sich nicht von Schicksalsschlägen unterkriegen zu lassen. Die Stadt erstrahlt wieder in fürstlichem Glanz.

In diesem Kalender, der Auftakt für eine sich über weitere Jahre erstreckende Reihe ist, werden die Worte Kästners bildkünstlerisch in die Gegenwart übersetzt.

Die Fotokünstlerin Angela Liebich, die bereits seit vier Jahren mit einer Kalenderserie die architektonische und geschichtliche Vielfalt ihrer Heimatstadt Leipzig in Szene setzt, hat nun auch in Dresden die unterschiedlichsten Bauwerke zu sinnenfreudigen Bühnen spannungsgeladener fantastischer Bildgeschichten verzaubert.

Dabei liegt der Fokus, wie auch die Schönheit, oft im Detail. Das Ergebnis ihrer Ausflüge sind kunstvoll, oft surreal arrangierte Bilder, die den Genius loci auf ungewöhnliche Weise neu erwecken. Der bewusst spielerische Umgang mit dem jeweiligen Motiv lässt die Einzigartigkeit bekannter und versteckter Orte der sächsischen Architekturlandschaft noch einmal mit anderen Augen oder ganz und gar neu erleben. Der virtuose Wechsel der Perspektiven weckt auf ungewöhnliche Weise erneut das Interesse am Kulturgut Sachsens.